Zimt Zupfbrot – süß und fluffig

Zimt Zupfbrot – süß und fluffig

Frisch gebackenes Brot riecht ja schon weltklasse, aber warmes Zimt Zupfbrot, dass gerade aus dem Ofen kommt toppt einfach alles. Das Brot schmeckt zimtig-süß, sodass ihr den Belag auch einfach weglassen könnt und ist wunderbar fluffig. Das Zimt-Zupfbrot wird nicht geschnitten, sondern portionsweise auseinandergezogen. Perfekt fürs Frühstücks- oder Brunchbuffet.

Bei uns schafft es leider immer nur das halbe Brot auf den Tisch, da jeder – während das Brot noch in der Küche abkühlt – im Vorbeigehen schnell eine Scheibe abzupft – der Duft ist einfach viel zu verführerisch.

Natürlich ist Hefeteig im Vergleich zu anderen Teigen aufwendig, aber es macht auch unheimlich viel Spaß. Am Ende der Arbeit und des Wartens wird man gleich mehrfach belohnt: Du weißt was drin steckt. Ob gesund (der liebe Zucker) oder nicht, du kennst wenigstens die Übeltäter. Es schmeckt einfacher besser, weil du es Zuhause gebacken und dafür in der Küche gestanden hast. Man ist stolz etwas so tolles und leckeres selbst gemacht zu haben und ich freue mich jedes Mal, wenn es den Anderen auch schmeckt. Dann bin ich happy und es hat sich mal wieder gelohnt.

Das Brot schmeckt wunderbar zimtig, süß und fluffig

Ich backe es gerne, wenn wir Besuch bekommen. Es ist nebenher schnell zubereitet und alle sind immer total begeistert. Kaffee und Servietten auf den Tisch und schon ist die Tafel gedeckt. Sollte doch mal etwas von dem Zimt Zupfbrot übrig bleiben, könnt ihr es super aufheben, in einer Dose oder zum Beispiel Gefrierbeutel und es am nächsten Tag einfach auf dem Toaster aufbacken.


 


Wusstest du, dass mein geliebter Zimt zu den ältesten Gewürzen der Welt gehört und es sich dabei um eine Baumart handelt? Wenn man seine Rinde abschält und trocknet, erhält man die typischen aufgerollten Zimtstangen, die du bestimmt kennst. Sie riechen unheimlich gut! Zimt gehört zu den Lorbeergewächsen und kommt ursprünglich aus Sri Lanka. Er regt den Appetit und die Darmtätigkeit an, was doch mal eine super Kombination ist. Er macht Speisen bekömmlicher und kann so Verdauungsproblemen vorbeugen. Dann kann doch nichts mehr schief gehen – auf gehts in die Küche:

Der Teig

Zutaten
  • 400g Mehl
  • 100g Pflanzenmilch
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 50g Margarine
  • 50g Rohrohrzucker
  • 2 EL Sojamehl+4 EL Wasser (als Eiersatz)
  • 1/2 TL Salz
  • das Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • 60 ml Wasser
Und so wird´s gemacht
  • 1 Nimm dir die frische Hefe und rühr sie in einem Schluck der 100g Sojamilch cremig und stell sie dann erstmal zur Seite. Jetzt die Margarine, die restliche Sojamilch und den Zucker in einem kleinen Topf auf dem Herd zum schmelzen bringen und abkühlen lassen.
  • 2 Das Mehl und die restlichen Zutaten (das Salz brauchen wir allerdings erst später) in einer Rührschüssel vermengen und mit einem Handrührgerät, Küchenmaschine etc. erstmal auf niedrigster Stufe für 4 Minuten durchkneten.
  • 3 Jetzt das Salz hinzugeben und auf mittlerer Stufe noch einmal 8 Minuten weiterkneten. Der Hefeteig muss jetzt für eine knappe halbe Stunde ruhen und wir alle wissen, dass Hefeteig manchmal – einfach so – perfekt gelingt und dann wieder total in die Hose geht. Also mach dir keinen Stress. Ich habe den Teig dieses mal in einer Alu-Rührschüssel auf einer Wärmflasche neben der Heizung ruhen lassen und habe ein super Ergebnis erzielt. Die Alu-Schüssel hat die Wärme gut gespeichert und der Teig hatte es mollig warm.
  • 4 Nach der Ruhephase nimmst du den Teig aus der Schüssel und lässt ihn etwa 10 Minuten entspannen, danach kannst du ihn zu einem Rechteckt ausrollen. Gut passt immer eine Größe von ca. 30x50cm.

Die Füllung

Zutaten
  • 50g Margarine
  • 150g Rohrohrzucker
  • 3 TL Zimt
  • 1/2 TL frisch geriebenen Muskat
Und so wird´s gemacht
  • 1 Ich vermenge die Zutaten alle zusammen in einer Schüssel und erwärme diese kurz in der Mikrowelle, damit die Margarine cremig weich und schon fast flüssig wird. So lässt sie sich besser verstreichen und die Zutaten verbinden sich schon mal ein wenig. Du kannst die Margarine auch alternativ vorher auf dem Herd erwärmen. Nun den kompletten Teig mit der Masse bestreichen.
  • 2 Schneide den Teig parallel in 6 gleich große Streifen und leg diese übereinander (die Zimtmischung immer oben). Diesen Stapel nun noch einmal in 6 gleich große Stücke schneiden und seitlich in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform stellen. Ich habe die Kastenform mit einem Küchenhandtuch abgedeckt und auf die noch lauwarme Wärmflasche für 45 Minuten an die Heizung gestellt.
  • 3 Backofen auf 180 Grad vorheizen und das Zimtbrot für knappe 30 Minuten backen.

Genieß den herrlichen Zimtgeruch, der sich in der kompletten Wohnung verteilt und servier das Brot am besten lauwarm.


Zimtzupfbrot auf Backpapier


Zimtzupfbrot mit Narzissen

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken



Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.